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Mittwoch, 6. August 2014

μέλισσα










die alten griechen glaubten, "dass aus einem toten körper, ob mensch ob tier, 
die seele heraustritt in der gestalt von bienen. sie sind das lebendige, das, 
was über den tod hinaus bleibt, das, was wieder aufersteht."
(vgl. verena appenzeller "die bienen von malia", 2011, s. 18)




diese abbildung entstammt dem buch
"kreta. sämtliche museen und archäologischen stätten"
von anna kofou. athen, 1989

diese feine goldschmiede-arbeit, 
die "bienen von malia" 
befindet sich im archäologischen museum von heraklion/ kreta


biene heißt auf griechisch: μέλισσα (melissa)

Freitag, 25. Juli 2014

no man is an island - niemand ist eine insel


No man is an island,

Entire of itself.

Each is a piece of the continent,

A part of the main.
If a clod be washed away by the sea,
Europe is the less.
As well as if a promontory were.
As well as if a manor of thine own
Or of thine friend's were.
Each man's death diminishes me,
For I am involved in mankind.
Therefore, send not to know
For whom the bell tolls,
It tolls for thee.


John Donne



Niemand ist eine Insel
in sich ganz; 
jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, 
ein Teil des Festlandes. 
Wenn eine Scholle ins Meer gespült wird, 
wird Europa weniger, 
genauso als wenn’s eine Landzunge wäre, 
oder ein Landgut deines Freundes oder dein eigenes. 
Jedes Menschen Tod ist mein Verlust, 
denn ich bin Teil der Menschheit; 
und darum verlange nie zu wissen, 
wem die Stunde schlägt; 
sie schlägt dir selbst.

John Donne


für kirsten.

Freitag, 22. Februar 2013

gedenken an die "weiße rose"


heute vor 70 jahren wurden die geschwister scholl, 
mitglieder der widerstandsgruppe "Die weiße Rose" hingerichtet. 


in münchen erinnert seit 1988 dieses gelungene denkmal von robert schmidt-matt
  direkt vor dem haupteingang der ludwig-maximilians-universität, an die mutigen mitglieder dieser gruppe, die zum widerstand gegen den nationalsozialismus aufgerufen hat.









von dieser ballustrade in der universität ließen
hans und sophie scholl die flugblätter fallen

gedenktafel mit frischen weißen rosen

in der Ludwig-Maximilians-Universität dokumentiert
 die "DENKSTÄTTE WEISSE ROSE" das wirken der gruppe




Sonntag, 25. November 2012

Dienstag, 14. August 2012

wer verschwand im keller?

in der fröbelstraße 17, in der das bezirksamt pankow seinen sitz hat,
kann man am "haus 3" denkwürdige fragen finden. 
diese gehören zum  "denkzeichen haftstätte prenzlauer allee", 
das 2005 nach einem entwurf der künstlerin karla sachse realisiert wurde:
















"Ein schwarzes Band umspannt das Haus. Weiß sind Worte eingraviert. Fragen. Die Worte fragen nach Gefühlen, nach Bedrängnissen, nach der Not derer, die im Keller gefangen gehalten wurden. Ganz konkret. Sie sind gerichtet an die Täter und an die, die draußen vorbeigingen. Damals. Sie richten sich jetzt aber an die, die heute vorbeigehen und an die, die sich erinnern wollen... das Gedenken entsteht aus Denken und Mitgefühl, aus individuellen Antworten - immer wieder neu - und so vielleicht auch auf Fragen, die aus ganz anderen Richtungen kommen." ( Karla Sachse).



Ergänzend zu diesem Fragenband wird vor dem Haus eine Tafel mit Informationen zur Entstehung und zum Anliegen des Denkzeichens sowie zur Geschichte des Gebäudeensembles aufgestellt. 



Weitere Informationen und Hinweise:
Fachbereich Kultur, Annette Tietz, 90295-3824 | Fachbereich Museum, Bernt Roder, 90295-3081

Samstag, 19. November 2011

memento mori!










drei bilder aus dem jahr 2007,
aufgenommen auf der griechischen insel tinos